Bluthochdruck – Ärztliche Betreuung & Therapie

Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) ist eine häufige chronische Erkrankung. Er verursacht oft über lange Zeit keine Beschwerden, kann aber unbehandelt zu schweren Folgeerkrankungen führen. Eine regelmäßige ärztliche Betreuung ist daher wesentlich, um dauerhaft stabile Blutdruckwerte zu erreichen und das Risiko für Herz-, Gefäß- und Organschäden zu reduzieren.

In meiner Ordination in Linz betreue ich Patientinnen und Patienten mit Bluthochdruck. Die Betreuung umfasst die Blutdruckdiagnostik, die medikamentöse Therapie sowie die regelmäßige Verlaufskontrolle und Anpassung der Behandlung.

Warum ist Bluthochdruck behandlungsbedürftig?

Dauerhaft erhöhte Blutdruckwerte belasten Blutgefäße und Organe. Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt dadurch deutlich an. Zu den möglichen Folgen zählen unter anderem:

  • koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt
  • Schlaganfall
  • Herzschwäche
  • Nierenschäden
  • Gefäßschäden (z. B. an den Beinarterien)

Da Bluthochdruck häufig keine typischen Symptome verursacht, wird er oft erst spät erkannt. Umso wichtiger sind eine zuverlässige Diagnostik, eine konsequente Therapie und regelmäßige Kontrollen.

Ärztliche Betreuung bei Bluthochdruck

Bluthochdruck erfordert eine kontinuierliche ärztliche Betreuung. Ziel ist es, den Blutdruck langfristig zu stabilisieren und Begleiterkrankungen sowie Risikofaktoren mit zu berücksichtigen.

Umfang und Schwerpunkt der Betreuung richten sich nach:

  • dem Ausmaß der Blutdruckerhöhung
  • dem bisherigen Verlauf und den gemessenen Blutdruckwerten
  • bestehenden Begleiterkrankungen (z. B. Diabetes, Nierenerkrankungen)
  • weiteren kardiovaskulären Risikofaktoren
  • der Verträglichkeit der medikamentösen Therapie

Dabei werden Diagnostik, Therapie und Verlaufskontrolle individuell angepasst.

Welche Untersuchungen sind bei Bluthochdruck besonders wichtig?

Im Rahmen der Betreuung stehen zunächst die zuverlässige Blutdruckmessung sowie die Beurteilung möglicher Begleiterkrankungen und Risikofaktoren im Vordergrund. Diese Untersuchungen bilden die Grundlage für Therapieentscheidungen und die Verlaufskontrolle.

Je nach Situation können unter anderem folgende Untersuchungen durchgeführt werden:

Die erhobenen Werte dienen der Beurteilung des individuellen Risikos und der sicheren Anpassung der Therapie.

Medikamentöse Therapie bei Bluthochdruck

Die medikamentöse Behandlung ist ein zentraler Bestandteil der Therapie bei Bluthochdruck. Ziel ist eine dauerhafte Blutdrucksenkung, um Herz, Gefäße, Nieren und Gehirn zu schützen.

Im Rahmen der Betreuung wird unter anderem:

  • die aktuelle Medikation überprüft
  • die Wirksamkeit anhand der Blutdruckwerte beurteilt
  • die Verträglichkeit der Medikamente berücksichtigt
  • die Therapie bei Bedarf angepasst oder kombiniert
  • auf mögliche Wechselwirkungen geachtet

Häufig ist zur stabilen Einstellung eine Kombination mehrerer Medikamente notwendig. Die Auswahl der Therapie erfolgt individuell, abhängig von Begleiterkrankungen, Risikoprofil und bisherigen Erfahrungen.

Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Risiko

Bluthochdruck ist einer der wichtigsten Risikofaktoren für Herz- und Gefäßerkrankungen. Besonders relevant ist die Kombination mit weiteren Risikofaktoren wie Diabetes, erhöhten Cholesterinwerten, Übergewicht oder Rauchen. Bluthochdruck ist einer der wichtigsten Risikofaktoren für Herz- und Gefäßerkrankungen. Besonders relevant ist die Kombination mit weiteren Risikofaktoren wie Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, Übergewicht oder Rauchen.

Die Behandlung des Bluthochdrucks ist daher nicht nur eine Frage einzelner Messwerte, sondern Teil einer umfassenden Risikoreduktion.

Kardiologische Vorsorgeuntersuchungen bei Bluthochdruck

Da Bluthochdruck das Herz langfristig belasten kann, kann ergänzend eine kardiologische Vorsorgeuntersuchung sinnvoll sein. Art und Umfang richten sich nach dem individuellen Risiko, dem bisherigen Verlauf und möglichen Beschwerden.

Je nach Fragestellung können dabei Untersuchungen wie Ruhe-EKG, Echokardiographie oder ein Belastungs-EKG zur weiteren Beurteilung eingesetzt werden. Je nach Fragestellung können dabei Untersuchungen wie Ruhe-EKG, Echokardiographie oder ein Belastungs-EKG (Ergometrie) zur weiteren Beurteilung eingesetzt werden.

Häufige Fragen zu Bluthochdruck und Therapie

Warum merke ich meinen Bluthochdruck oft nicht?
Bluthochdruck verursacht häufig keine typischen Beschwerden. Viele Betroffene fühlen sich trotz deutlich erhöhter Werte lange Zeit gesund. Regelmäßige Messungen sind daher entscheidend.

Muss ich Medikamente dauerhaft einnehmen?
Bluthochdruck ist meist eine chronische Erkrankung. In vielen Fällen ist eine langfristige medikamentöse Therapie erforderlich. Ziel ist eine stabile Einstellung und der Schutz vor Folgeerkrankungen.

Wie oft sollte der Blutdruck kontrolliert werden?
Die Häufigkeit der Kontrollen hängt von der Stabilität der Blutdruckwerte und der aktuellen Therapie ab. Kontrollen werden individuell festgelegt und im Verlauf angepasst.

Kann ich mich körperlich belasten?
Regelmäßige Bewegung ist bei Bluthochdruck grundsätzlich sinnvoll. Art und Intensität sollten sich am individuellen Gesundheitszustand orientieren und können ärztlich beurteilt werden.

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